Haarausfall: Woher er kommt und was man dagegen tun kann

Ca. 100 Haare am Tag verliert jeder von uns

Viele von uns ärgern sich regelmäßig über ausgefallene Haare in der Bürste, auf dem Pullover oder im Ausguss. Wir haben zusammengefasst, woher Haarausfall kommt und wie Du ihn stoppen kannst.

Eine bestimmte Anzahl von Haaren verliert jeder von uns täglich. Als Richtwert sagt man ca. 100 Stück, was naturgemäß etwas schwierig zu überprüfen ist, Du willst wohl kaum jedes einzelne Haar in Deiner Bürste nachzählen…

Das Gemeine daran: Bei langen und dunklen Haaren fällt es schneller auf und sieht gleich mal nach mehr aus, als es ist. Wenn Du das Gefühl hast, mehr Haare als normal zu verlieren, solltest Du das Ganze aber unbedingt beobachten.

Welche Ursache steckt hinter Haarausfall?

Schon ab 25 Jahren beginnen sich unsere Haare zu verändern. Sie werden dünner und oft auch schon ein bisschen weniger. Bei Männern setzt ein genetisch bedingter Haarausfall oft schon zwischen 30 und 40 ein - bei Frauen erst ein bisschen später, etwa mit Anfang 50.

Gründe für Haarausfall gibt es viele:

  • Ernährung
  • Vitaminmangel
  • Stress
  • Hormonelle Schwankungen
  • Medikamente
  • Krankheiten
  • Genetik

Oft reicht es schon, sich ein bisschen Gedanken darüber zu machen, was sich in der letzten Zeit verändert hat. Manchmal ist der Auslöser ein stressiger Umzug, eine Trennung oder eine Schwangerschaft. Auf jeden Fall solltest Du Dir überlegen, ob Du irgendetwas an Deiner Ernährung anders machst, als zuvor. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an einem Jahreszeiten bedingten Wechsel - manche haben z.B. regelmäßig im Herbst eine Phase stärkeren Haarausfalls…

Solltest Du keine Ursache finden und mit milderen Pflegemitteln keine Besserung wahrnehmen, solltest Du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Für Haarausfall können auch hormonelle Probleme oder ein Eisenmangel verantwortlich sein.

Was kannst Du gegen Haarausfall tun?

Steig erstmal um auf Haarpflegeprodukte mit milden Tensiden. Viele Sulfate und andere Inhaltsstoffe reinigen so intensiv, dass sie die Hautbarriere Deiner Kopfhaut zerstören und durchlässig machen für Krankheitserreger und andere Dinge. Du kannst auch eine Kopfhautmaske machen, die z.B. die Durchblutung fördert. Auf Dauer kann es auch helfen, die Haare seltener zu waschen und einfach weniger Produkte zu verwenden.

DIY Notfallhilfe für gestresste Kopfhaut

Wenn Deine Kopfhaut gereizt ist und juckt, kannst Du mit einer einfachen Do-it-yourself-Kur über Nacht schnell Abhilfe schaffen:

Du kannst pures Kokos- oder Olivenöl vor dem Schlafengehen in die Kopfhaut einmassieren und am nächsten Morgen rauswaschen. Das Öl verschafft Deiner Haut einen Feuchtigkeitskick und Kokosöl wirkt außerdem antiseptisch und reinigt zusätzlich.

Wenn Du sehr trockene Haut hast, kannst Du auch ein paar Tropfen Weizenkeim-, Jojoba- oder Mandelöl mit ein wenig zerquetschter Avocado mischen, auftragen, 20 - 30 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen.

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